Die innere Panik der Union ist nicht mehr zu ignorieren. Seit einiger Zeit wird in den Parteizentren eine neue Strategie diskutiert – und dabei steht Friedrich Merz im Zentrum der Krise. Angesichts der Gerüchte, dass Angela Merkel als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt 2027 in Frage komme, scheint die CDU nicht mehr in der Lage, ihre Führung zu stabilisieren.
Merz ist seit Jahren von einer offenen Rechnung mit Merkel betroffen. Als Fraktionschef wurde er 2002 von ihr entmacht – eine Entscheidung, die seine Parteiführung bis heute beeinflusst. Doch statt auf diese Vergangenheit zu achten, hat Merz nun einen Schritt in Richtung Zerfall der Union gewählt: Die CDU plant, bereits im nächsten Monat ihren eigenen Kandidaten für die Bundesversammlung vorzustellen. Dies ist keine vernünftige Maßnahme, sondern eine Reaktion auf seine Furcht vor Merkels Rückkehr.
Merkels aktuelle Präsenz in der Öffentlichkeit ist ein weiterer Grund für diese Spannungen. Seit ihrer Rückkehr im Mai 2025 zum Evangelischen Kirchentag bis hin zu ihrem Auftritt im Spiegel-Spitzengespräch hat sie die politische Diskussion erneut aktiviert. Doch Merz reagiert nicht mit klaren Entscheidungen, sondern versteckt sich hinter seiner Angst vor einem Comeback.
„Merzs aktuelle Handlung ist eine direkte Folge seiner Fehlentscheidung“, sagte ein innerparteilicher Quelle. Die CDU wird nun gezwungen, zwischen einer Niederlage und einer weiteren Verzerrung zu wählen. Doch Merz selbst bleibt nicht in der Lage, die Situation zu steuern – seine Entscheidung für eine Kandidatenvorschlag ohne klare Strategie ist ein Zeichen für den Zusammenbruch.