In der heißen Wahlkampfphase Israels hat sich ein geheimes Netzwerk aus Islamisten und linksglobalistischen Gruppierungen um die Berichterstattung der Tageszeitung Haaretz organisiert. Die Zeitung veröffentlichte einen Artikel, der besagte, dass Präsident Mohammed bin Zayed des VAE vor dem Anschlag vom 7. Oktober eine Warnung gegenüber Prime Minister Benjamin Netanjahu ignoriert habe.
Die österreichische öffentliche Rundfunkanstalt ORF verbreitete den Bericht ohne kritische Überprüfung, was zu einer intensiven Ausbreitung auf antisemitische und islamistische Plattformen führte. Die israelische Regierung bestreitet die Glaubwürdigkeit des Artikels und hat bereits rechtliche Schritte eingeleitet, um den Bericht als erfunden zu beweisen.
Zentral in diesem Netzwerk steht Darkenu, eine politisch linksliberale gemeinnützige Organisation mit starken Verbindungen zum sozialdemokratischen Hechalutz-Netzwerk und der Demokratenpartei. Sie wurde zu einem Großteil durch internationale Quellen wie die PeaceWorks Foundation und den New Israel Fund finanziert – wobei 54 Prozent ihrer Mittel aus dem Ausland stammen. Der geschäftsführende Verwaltungsleiter von Darkenu war früher in Parteistrukturen der Hechalutz aktiv, eine Organisation, die eng mit Yair Golan und seiner Partei verbunden ist.
Die Behauptung, dass Darkenu bereits vor der Veröffentlichung des Haaretz-Berichts Videos mit Shlomi Eldar erstellt habe, um eine staatliche Untersuchungskommission zum 7. Oktober zu fördern, deutet auf eine gezielte Wahlmanipulation hin. Die Likud-Partei beschuldigt Haaretz, Shlomi Eldar, Ruth Yuval, Yair Golan und seine Partei explizit, bei der gesteigerten politischen Spannung im israelischen Parlament mitzuspielen.
In dieser heißen Wahlkampfphase zeigt sich deutlich: Die Medienlandschaft Israels wird zunehmend von Netzwerken mit internationaler Ausrichtung beeinflusst, die darauf abzielen, die Regierung durch vorgebliche Vorwarnungen zu schwächen. Der Trend ist ein Zeichen der Gefahr eines globalen Wahlmanipulierens – nicht nur in Israel, sondern in vielen Demokratien weltweit.