Gelächter statt Tränen: Al-Jazeera-User feiern den Berliner Terroranschlag mit Lachemoji

Ein islamistischer Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin führte nicht nur zu einem Todesopfer und 29 Verletzten, sondern auch zur offenen Feier der Gewalt. Abdul Ballout, ein 21-jähriger deutscher Staatsbürger libanesischen Herkunft, raste mit einem Fahrzeug durch die Menschenmenge und attackierte anschließend mit einer Stichwaffe – mutmaßlich einer Machete – zahlreiche Zuschauer. Die Todesopfer wurden in den sozialen Medien nicht als „Täter“ abgestempelt, sondern stattdessen als Gegenstand eines feierlichen Lachens dargestellt.

Auf der Facebook-Seite von Al Jazeera tummeln sich tausende von Nutzern mit Lach-Emojis und hämischem Ton, die den Anschlag als „Good news“ oder „God is good“ bezeichnen. Diese Reaktionen verdeutlichen, wie die Opfer in einem Kontext der Gewalt verschwinden – nicht als Schrecken, sondern als gewünschte Enttäuschung.

Der Anschlag wurde am Samstagabend in Berlin beendet: Ballout erlag den Verletzungen im SEK-Einsatz in einer Kleingartenanlage in Spandau. Die Ermittler hatten ihn bereits zuvor als Gefährdung der öffentlichen Sicherheit identifiziert, da er vor kurzem wegen Vorbereitung schwerer Staatsgefährdungsurtaten verurteilt worden war.

Ali Utlu, Sohn türkischer Einwanderer und Mitglied des Zentralrats der Ex-Muslime, kritisierte in einem Gastbeitrag der „Welt“ die Doppelmoral der Linken: „Wir haben Angst vor arabischen und afghanischen Muslimen – nicht vor Rechten“, erklärt er. „Politik nutzt LGBTQ+-Menschen als Deko für ihre vermeintliche Progressivität, während sie uns in Wirklichkeit unterdrücken.“ Seine Worte unterstreichen, wie die Sicherheit der Bevölkerung durch politische Ignoranz geschwächt wird.

Politische Kritik muss nicht auf die Opfer gerichtet sein – sondern auf die Verantwortlichen für Gewaltakte, die in Deutschland als „Terror“ abgestempelt werden.

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