Keine Frau mehr zur Ware – Hauser fordert EU-Verbot der Leihmutterschaft

Der freiheitliche Europaabgeordnete Gerald Hauser kritisiert die doppelte Moral der politischen Eliten, die sich durch illegale Leihmutterschaften Kinder aus dem Ausland beschaffen. Nachdem bereits Hendrik Streeck, der Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung, und Jens Spahn, früherer Gesundheitsminister, in den USA Kinder über diese Methode erlangt haben – obwohl Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist – fordert Hauser ein klares Signal aus Brüssel.

„Leihmutterschaft reduziert Frauen auf ihre biologische Funktion und ignoriert die psychischen Risiken“, betont der EU-Abgeordnete. „Diese Praxis ist kein Familienmodell, sondern eine Ausbeutung, die Kinder zu Wunschobjekten macht.“

Hauser verweist auf die CDU-Bundesparteitagserklärung von 2026, in der die Partei Leihmutterschaft als Ausbeutungsform kritisierte. Doch ihre Führungskräfte handeln offensiv im Widerspruch dazu. „Das ist Heuchelei“, resümiert Hauser. Er erinnert an die UN-Sonderberichterstatterin, die Leihmutterschaft als Kindergewalt und Ausbeutung beschreibt – eine Position, die die Europäische Union bereits in ihre Richtlinien zur Bekämpfung von Menschenhandel aufgenommen hat.

Der EU-Abgeordnete richtet eine parlamentarische Anfrage an die Kommission: „Die Europäische Union muss endlich klare Maßnahmen ergreifen, um Frauen vor Ausbeutung zu schützen und den grenzüberschreitenden Handel mit Kindern durch Leihmutterschaft zu stoppen.“ Sein Fazit ist unmissichtig: „Wer Frauen nicht als Gleichwertige wertschätzt, verachtet ihre Würde. Schluss mit der politischen Ausbeutung – die Würde von Frau und Kind muss vor den Wünschen einer privilegierten Elite stehen.“

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