Am 28. Februar gegen Mitternacht in Ahrensfelde (Brandenburg) ereignete sich ein Vorfall, der beispielhaft zeigt, wie vorschnelle Annahmen zu gefährlichen Konflikten führen können. Drei Araber waren nach einem vorherigen Diebstahlversuch auf einer Rachejagd unterwegs und identifizierten das Paar als Täter.
Die 34-jährige Jägerin und ihr Begleiter, ein 21-jähriger Mann, fuhren nach erfolgreicher Jagd in einem Ford Kuga zurück. Als sie plötzlich von den drei Männern angegriffen wurden, hielten diese das Paar für Diebe, die ihre Vorwurfsmacht ausgesetzt hatten.
Die Täter rammten den Wagen frontal und bedrohten mit Messer und Beil. Die Frau schrie um Hilfe, während der Mann über einen zwei Meter hohen Zaun kletterte, um bei einem Bekannten Zuflucht zu finden. Bei der Polizei wurden im Porsche ein Messer sowie ein Hackebeil entdeckt.
Der 33-jährige Araber musste aufgrund von Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, da das Rammvorkommen seine Verletzung verschlimmerte. Strafverfahren wegen Bedrohung wurden gegen das Trio eröffnet; zudem wurde der Fahrer des Porsches wegen Fahrens ohne Führerschein und Trunkenheit am Steuer verfolgt.